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G E D A N K E N  2 0 1 9

ART 2019

Sislej Xhafa - Ovoid solitude
MB_Art_Kuba
Foto: Magnolia Benone

Die Installation von Sislej Xhafa

Mein Thema, der lebende Mensch als Objekt in der Kunst, weiter geführt ( -> siehe Gedanken ). Dieses Jahr drastisch. Wortwörtlich deplatziert.
Raúl Portillo Samá sitzt in einer Installation auf der Art Basel 2019.
Ein echter, armer, authentischer kubanischer Eierverkäufer samt seiner Umgebung in die Ausstellungsräume verfrachtet sitzt seine bezahlte Zeit ab.
Ich reagiere auf zwei Ebenen darauf.
Die eine - politische - ja, wenn das ein Kommentar zu den Zuständen auf Kuba sein soll, ein politisches Statement. Dem Menschen möchte man helfen, seine Präsenz und Nähe verändert etwas im Bewusstsein, animiert zu Taten.
Die andere - nein! es ist verstörend. Das echte Elend(?) in der Welt der Sublimierung erzeugt Scham, viel davon Fremdschämen, auch für den Künstler. Das sugerierte Elend muss nicht sein, für den Menschen der Zuhause eingebettet ist, einer unter Vielen, ist Armut kein Grund um sich zu schämen und er hat ja Arbeit. Die Einsamkeit dafür haben wir hier um die Ecke manigfaltig. Alles in der Installation empfinde ich als falsch, auch die Mitleid ist disloziert. Und es ist keine Kunst in meinem Verständnis. Der Künstler war abwesend.

Mein Lieblingswerk ist von Liliane Lijn, Conjunction of Opposites: Woman of War and Lady of the Wild Things. Formell ähnlich wie mein Lieblingswerk vom 2017 ( -> siehe Gedanken ).

E m p f e h l u n g e n

Michael Landy

Grosse, philosophische Kunst aus England: die Performance „Break Down“ von Michael Landy.

Im Namen der Kunst hat der Künstler im 2001 alles, was er besass, geschreddert.
Landy sagte: "Mein Ziel ist die Neudefinition meiner Persönlichkeit nach der Zerstörung alles Materiellen."

Meine Empfehlung:

Arte deutsch: Der Künstler Michael Landy

You Tube english:
1. Michael Landy Break Down
2. "Break down" by Michael Landy  
3. Interview with Michael Landy (2011)